Am 11.07.2010 war wir zu der Sendung "immer wieder Sonntags" eingeladen.

Chantal und Angelique Jansen, sowie Ayrton Sander machten sich zusammen mit ihren Kaninchen Luna, Rocky und Tequila, sowie zwei Betreuern auf den Weg nach Rust.

Hier möchten wir einen Bericht über dieses schöne Wochenende zusammenfassen:

Freitag - Die Anreise:

Am frühen Freitagnachmittag ging es zum Bahnhof nach Bielefeld, von wo aus wir unsere Bahnfahrt mit verschiedenen ICE´s nach Rust antraten.

Leider hatten viele der von unser gewählten Züge Verspätungen, sodass wir zum Schluss mit 80 Minuten Verspätung  am späten Abend unser Ziel erreichten. 

Am wichtigsten waren natürlich für uns , dass unsere Kaninchen keinen Schaden litten, was zum Glück, der Fall war.

Wir hatten durchgehend gut klimatisierte Abteile und die Tiere wurden von uns regelmäßig mit Futter und Wasser versorgt. 

Auch für die Tiere war in Rust für eine geeignete kühle Unterkunft gesorgt.

Durch den Vorsitzenden des dortigen Widderclubs Uwe Roscher, bekamen wir Kontakt zu dem Kreisjugendwart der Region.

Dieser war so freundlich uns an den Vorsitzenden des Kaninchenzuchtvereins in Rust, zu vermitteln.

Umgehend kam von Zuchtfreund Strobel , die Meldung, dass wir die Tiere im Vereinsheim in einem kühlen Raum und Ausstellungskäfigen unterbringen könnten.

Trotz unserer verspäteten Anreise, wartete er noch auf uns, half uns bei der Unterbringung der Tiere und übergab uns einen Schlüssel, sodass wir jederzeit an unsere Tier gelangen konnten.

 

 Samstag - die Proben

Am Samstagvormittag wurden wir von dem Fahrdienst abgeholt, fütterten unsere Tiere und wurden auf das Europapark-Gelände gebracht.

Da wir für die Zugfahrt unsere Hindernisse auseinander gebaut hatten, war erst einmal großes Schrauben angesagt.

 Wir schauten uns schon einmal das Areal der Sendung an und machten uns mit den Örtlichkeiten sachkundig.

Da unsere Proben auch mit Rücksicht auf die Tiere erst am späteren Nachmittag stattfanden, haben wir uns dann erst mal den Freizeitpark angeschaut.

Mit unseren "Künstlerausweisen" hatten wir dort freien Eintritt und haben eine Menge Fahrgeschäfte ausprobiert.

Anschließend holten wir unsere Kaninchen aus ihren Quartier und wärmten die Tiere schon mal für die erste Probe an.

Da unsere erste Probe etwas vorgezogen wurde, zeigten unsere Tier noch nicht ihr ganzes Können, zum Glück lief dies später bei der Generalprobe und auch bei der Livesendung besser.

Das Aufnahmegelände füllt sich immer mehr mit beteiligten Personen

das Planschbecken in dem sich alle Mitwirkenden die Füße abkühlen sollten, durfte wir auch anders verwenden und unsere Tiere kühlen sich gerne im Pool ein wenig ab, es verwunderte einige Leute, wie gut Kaninchen schwimmen können.

Unsere Unterkunft

Untergebracht waren wir von der Produktion in dem Gästehaus der Familie Mayer. Dort waren wir in einer Suite mit zwei Zimmer gut untergebracht und wurden von Herrn Mayer liebevoll umsorgt.

In der Nacht wurden wir durch einen heftigen Gewittersturm gestört und mussten am nächsten Morgen erkennen, dass die schöne, alte Weide vor unserem Fenster arg in Mitleidenschaft gezogen wurde.

 

Sonntag - Die Livesendung

Am Sonntag war dann der große Tag, wieder holte uns ein Fahrer ab, dann wurden die Tiere eingeladen und es ging zum Europapark.

Nun war es richtig voll im Backstage-Bereich. Es ist schon ein wenig ungewohnt Leute über den Weg zu laufen, die man sonst nur vom Bildschirm kennt.

Wir übten noch ein wenig mit unseren Tieren, es gab die letzten Absprachen und dann ging es in die Maske, wie auch die großen Stars..

Unseren Tiere ließen wir die Auswahl, wo sie sich einen schattigen Platz suchen konnten.

Kurz nach Elf Uhr was es dann soweit und wir hatten unseren Liveauftritt, alle Anstregungen der letzten beiden Tage war vergessen und wir bemühten uns innerhalb von circa zwei Minuten einen guten Eindruck über unser Hobby zu machen. Diese Einstellung schien sich auch auf die Tiere übertragen zu haben.

War Rhönmischling Luna, noch kurz von dem Auftritt recht eigen und versuchte Bögen um die Hindernisse zu schlagen, um so eleganter sprang sie bei der Übertragung. Löwenkopfmischling Rocky zeigte sich auch von seiner besten Seite. Kleinwidder blau Tequila, zeigte sich als wahre "Rampensau" schoss so über die Hindernisse, dass Führer Ayrton reichlich  Gas geben musste um dahinter her zu kommen.

Nach der Übertragung ging es zurück zum Bahnhof und wir traten die Heimreise an. Im Zug erreichten uns die ersten Telefonate und SMS von Zuchtfreunden, die uns für unseren Auftritt gelobt haben. Ein Schaffner, der die Sendung gesehen hatte, vergaß fast seinen Arbeit und fragte uns begeistert über weitere Details zum Kaninhop und der Sendung aus.

Es wäre schön, wenn unser Auftritt eine wenig zu der weiteren Verbreitung von Kaninhop beitragen würde.

Bericht und Bilder (c)2010 Kai Sander